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Ohne Scheu

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Produktbeschreibung

Erzählt wird nur über ein Jahr in der DDR, 1985, sich mit Freunden treffen, reden und lesen. Heute, im Jahre 2023 sind wir wieder dabei zu schweigen, weil "Ein Gespräch über das Fällen von Bäumen ist ein Verbrechen. Das Schweigen darüber schließt die Untaten mit ein, die dort ruhig über die Straße gehen"

Es ist nicht nur der Bertold Brecht, der sich scharfe und tiefe Gedanken über Mörder macht, die unterwegs sind und ihre Opfer auflauern. Es gibt nicht wenige, die ihr Leben nur erhalten können, wenn sie den Hass auf andere pflegen. Darum wird das Buch "Ohne Scheu" zum Vergessen verurteilt. Das ist mein gutes Recht...

Die Staatsicherheit war immer dabei. Alles zusammen hat das MfS den Hauskreis Hahn, wie sie ihn nannte, von 1978 bis 1988 ständig beobachtet. Mehrere Jahre trafen wir uns monatlich. 20 erwachsene Menschen im besten Alter. Im Jahr 1985 war die Observation besonders intensiv. Insgesamt hat der "Geheimdienst" 2000 A 4 Seiten über mein Leben verfasst. Natürlich auch über die Freunde und auch VON Freunden. Der Berichtsroman spielt auf zwei Ebenen, das MfS bei der Arbeit und die Berichte der "Inoffiziellen Mitarbeiter" unterschiedlicher Aufgabenstellung. Es waren 21 Spitzel, Denunzianten, Petzer auf uns angesetzt. Sie wurden im Jargon der Stasi IMs genannt und die Sinnhaftigkeit ihres bescheuerten Dasein bestand nur aus der Denunziation. Wer ein Spitzel war, war wichtig. Man nahm den Spitzel ernst. Er war eine der Säulen der Diktatur.

Ohne Scheu
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